Linux Kompatibilität

  • Servus,

    wäre es möglich den EinsatzMonitor auch für Linux Systeme kompatibel zu machen?`


    Ich frage deswegen, da unser EinsatzMonitor aktuell in einer Windows VM auf einem Server läuft und Windows ein ziemlicher resourcenfresser ist. Außerdem funktioniert der PCIe Passthrough zur VM besser mit den Intel iGPUs unter Linux.


    Grüße

    - Es gibt nichts was du nicht mit einem Pi realisieren kannst.

  • Hallo zusammen, auch wenn das Thema hier schon etwas älter ist möchte ich es gerne ergänzen und wieder mal in Erinnerung rufen

    Ich betreibe den Einsatzmonitor auf einem 24/7-System unter Windows. Die Software erfüllt grundsätzlich ihren Zweck sehr gut — vielen Dank an die Entwickler dafür! Allerdings zeigt sich im täglichen Betrieb ein immer größer werdender Bedarf an einer Linux-Version bzw. Linux-Kompatibilität.

    Ich möchte hiermit meinen Wunsch nach einer offiziellen Linux-Unterstützung noch einmal hervorheben — und dabei einige Gründe nennen, warum aus meiner Sicht gerade für einen dauerhaft laufenden Einsatzmonitor ein Linux-basiertes System deutlich geeigneter wäre.

    Warum Windows für 24/7-Systeme zunehmend ungeeignet ist

    Zwanghafte Updates & Neustarts

    Windows führt automatische Updates oft zu ungünstigen Zeiten durch oder erzwingt Neustarts, selbst wenn das System rund um die Uhr im Einsatz ist. Das kann zu:
    • kurzzeitigen Ausfällen
    • mangelnder Verfügbarkeit im Einsatzfall
    • zusätzlichem Wartungsaufwand
führen — genau das, was man bei einem Überwachungs- oder Einsatzsystem vermeiden will.

    Stabilität & Langzeitbetrieb

    Windows ist historisch gesehen ein Desktop-Betriebssystem. Für längere, unterbrechungsfreie Laufzeiten ist es nicht optimiert. Linux-Server-Distributionen hingegen werden seit Jahrzehnten in kritischen Infrastrukturen eingesetzt und gelten als äußerst stabil und ausfallsicher.


    Sicherheitsaspekte

    Windows ist sehr häufig Ziel von Schadsoftware, Ransomware und Exploits. Der Angriffsdruck auf Windows-Server ist hoch. Mit Linux-Systemen auf Basis harter Sicherheitskonfigurationen , minimalen Services und konservativen Paketquellen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren — besonders wichtig, wenn das System Internetzugang hat.

    Performance & Ressourcen

    Windows benötigt im Leerlauf vergleichsweise viele Systemressourcen (RAM/CPU) — allein aufgrund der grafischen Oberfläche, Dienste und Hintergrundprozesse. Für einen Monitor-Dienst ohne GUI ist Linux effizienter und ressourcenschonender.


    Kontrolle & Anpassbarkeit

    Auf Linux-Systemen kann man:
    • Dienste exakt steuern
    • unnötige Komponenten entfernen
    • Logging und Monitoring sehr granular konfigurieren
und erhält eine viel größere Kontrolle über das Systemverhalten — ein großer Vorteil bei 24/7-Kritikalität.

    Viele Organisationen setzen heute auf Linux-basierte Server — insbesondere in sicherheitskritischen oder 24/7-Umgebungen. Der Einsatzmonitor wäre deutlich attraktiver für Dienststellen, Verbände, Hilfsorganisationen und größere Feuerwehren, wenn er plattformunabhängig wäre.


    Mein Wunsch an Feuersoftware

    Bitte prüft die Möglichkeit,

    • den Einsatzmonitor als native Linux-Anwendung / Dienst anzubieten
    • alternativ eine Docker-Image-Version oder
    • zumindest eine offiziell unterstützte .NET-Core-Kompatibilität für Linux

    Damit würde die Software nicht nur robuster und sicherer, sondern auch langfristig zukunftsfähig.


    Gruß Powderk



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  • Und ich bastel gerade an einer Raspi NDI Stream Lösung um das Bild von einem Windows PC auf 4 TVs zu streamen und die Tvs dort durch einen Einsatztrigger und/oder Bewegungsmelder per CEC einzuschalten :P

    Aber Top wenn das kommt, nur dann fraglich wie ich den Einsatz ausgelöst Triggern kann ;)